Studiolicht, Softbox, Schirm und Beautydish Vergleichstest

Durch die guten Ergebnisse der LED-Flächenleuchte haben wir noch einmal einen kleinen Portraitfototest gemacht. Jeder Lichtformer erfüllt seinen Zweck: Schirm, Durchlichtschirm, Beautydish, Softbox, Dauerlicht, Diffussor usw.  Wer macht was?

Den Vergleichstest machen wir nur für den Portraitbereich. Es wird immer Anwendungen geben wo ein wirklich großer Schirm das einzig richtige ist und ebenso immer Anwendungen wo eine Softbox benötigt wird. Wir sind die Unterschiede nun bei einer Portraitaufnahme? Zu den Ergebnissen:



Das Ergebnis zeigt die Unterschiede wie wir finden sehr gut. Einen kleinen Unterschied gibt es bei den Fotos mit der LED Leuchte. Das Dauerlicht erzeugt nicht die gleiche Helligkeit wie die Blitzgeräte. Die Isozahl mußte für die gleiche Blende von 200 auf 400 erhöht werden. Dadurch ist der Hintergrund bei diesen Aufnahmen heller. Das Dauerlicht liegt bei fast 5800 K und wir verwenden für einen etwas wärmeren Ton die Lee Filterfolie 205. Durch die wärmere Lichtfarbe der LED Leuchte mit Filter ist das Shooting für das Modell nicht nur angenehmer, das Tageslicht wird durch den Weißabgleich bei etwa 4200  kühler was Haut immer gut in Szene setzt.

Die Flächenleuchte hat uns durch ihre sehr weiche und gleichmäßige Ausleuchtung begeistert und wirkt in diesem Vergleich der Lichtformer am natürlichsten. Zudem ist ein Shooting mit Dauerlicht um ein vielfaches einfacher, der Fotograf bekommt das was er im Sucher sieht.

Welches Licht gefällt Euch für diese Portraits am besten?

 

 

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Dauerlicht Test mit LED Flächenleuchte

Heute geht es um den praktischen Einsatz einer LED-Flächenleuchte. Bisher haben wir im Bereich Dauerlicht nur mit Quartzleuchten und Tageslichtlampen (E27 Lampenfassung) gearbeitet. Mit 4x30Watt haben wir beispielsweise etwa die gleiche Lichtleistung wie bei herkömmlichen 500 Watt Brennern erzielt und waren mit den Tageslichtlampen schon sehr zufrieden.

Nachteil, das ist alles eine sehr empfindliche Angelegenheit. Wer häufig auf- und abbauen muß, dem wird es so ergangen sein wie uns. 1-2 Lampen gehen monatlich mindestens kaputt. Neben größter Vorsicht beim Umgang mit den Lampen muß noch etwas bedacht werden: STROM. Denn 4×30 Watt und oft mehr versorgt niemand mit einem Akku.

Die von uns getestete Flächenleuchte liefert bei gerade 36 Watt ganz 5900 LUX, erzeugt von  100 weißen LEDs. So eine Leistung versorgt sich auch ohne Steckdose und Kabel. In der Praxis für uns ein riesiger Vorteil. Darum findet sich auf der Rückseite ein Sony V-Lock Anschluss, auch V-Mount genannt. Dieser Anschluss wird im professionellen Broadcastbereich von vielen Herstellern für unterschiedlichste Geräte benutzt und ist daher bei Film- und Fernsehprofis schon fast Standard.

Die Farbtemperatur der LEDs beträgt 5600 K. Das ist etwas kühler als das Licht von Blitzanlagen. Mit einem der mitgelieferten Farbfiltern kann diese auf 3200 K (Warmlicht) reduziert werden. Ohne Graukarte würden wir jedoch den mitgelieferten Farbfilter nicht einsetzen, der Filter hat einen minimal erhöhten Grünanteil im Bild zur Folge. Wer jedoch mit ordentlichem Weißabgleich arbeitet oder im RAW Format fotografiert kann diese Anmerkung ignorieren.

Die LED-Leuchte ist sehr stabil verarbeitet. Gehäuse, Halterung, Abblendeklappen, Schalter und Regler auf der Rückseite hinterlassen insgesamt einen guten bis sehr guten Eindruck. Damit kann man arbeiten!

Die Ausleuchtung ist sehr gleichmäßig und bereits ohne den Einsatz eines Diffussors sehr viel weicher als wir dies erwartet hatten. Die Reichweite ist nicht sehr hoch. Nach etwa 2m ist die Lichtleistung von fast 6000 LUX auf unter 2000 LUX gefallen. Bedeutet, ran an den Mann! UND DAS GEHT SUPER. So ohne Kabel und mit dem Regler auf der Rückseite macht die Arbeit mit der Flächenleuchte wirklich Spaß.

Die CN 600 Flächenleuchte. Die Preise liegen zwischen 479,- und 599,- Euro

Also wenn schon, denn schon! Flächenleuchte inklusive Akku. Das geht zwar sehr ins Geld, Sony möchte beispielsweise für einen Akku mehr als die ganze Leuchte kostet und das Ladegerät muß ja ebenfalls noch angeschaft werden. Es gibt aber viele günstigere Hersteller deren Leistung für den Fotobereich sicherlich genügt. Akkus kosten dann zwischen 200 und 300 Euro und ein Ladegerät gibt es für knapp 200,- Euro. Flächenleuchte, Akku(s) und Ladegerät macht zusammen um die 1000,- Euro. “Lohnt sich das”? Für immer und überall sofort weiches Licht – JA!

Max und Alex waren die ersten Testpersonen. Aufnahmen mit einem 50mm Objektiv bei Blende 4 und 1/80 Sekunde und Iso400. Das erste Bild ohne LED, dann mit Diffussor (weniger Lichtleistung und darum 1/60)  und anschließend ohne Diffussor.

LED Leuchte einschalten, Dimmer aufdrehen und los gehts
Die LED Leuchte bei 5600 K mit Diffussor – Abstand 2m
LED Flaechenleuchte im Praxis Test
Nun die volle Leistung, ohne den Diffussor – Abstand 2m

Jetzt wollte ich es wissen. Akku drauf und raus. Volle Mittagssonne. Belichtung 1/640 sek bei 100 Iso. Ohne Blitz, nur mit der Flächenleuchte auf voller Leistung. Abstand nun aber auf ca. 1,20 reduziert. Alles was geht:

LED bei einem Outdoorshooting
In der vollen Mittagssonne mit Blende 4 und  1/640 Sekunde – Abstand 1,20m

Das ist natürlich wirklich an der Grenze des Guten, aber wie man sieht machbar.

2 Tage später konnten wir die neue Flächenleuchte bei einem Shooting im Marienkrankenhaus in Koblenz einsetzen. Nach einigen Testaufnahmen und verschiedenen Blitzgeräden haben wir uns dann wegen der extremen Geschwindigkeit beim Shooting für die LED Leuchte entschieden, zusammen mit einem Farbfilter von Lee.

Besonders der Lee Filter 205 eignet sich für diese Flächenleuchte sehr gut und bringt auch die richtigen Farben. Kombiniert mit dieser LED ergibt das etwa 4200 K. Tageslichteinfall wirkt dann etwas bläulich und bei High Key Aufnahmen ergibt das den gewünschten Look für diesen Stil.

Der erste Einsatz dieser wirklich simplen LED Leuchte hat uns überzeugt. Licht da wo man es braucht, ohne Kabel und los. Der von uns gekaufte Akku lieferte bei voller Leistung ohne Unterbrechung ganze 5,5 Stunden Dauerlicht. Der Akku ist nicht günstig, die Investition lohnt sich aber. WENN SCHON, DENN SCHON! Für diese Art der Fotografie kein Cosmopolitan Hochglanz, was auch nicht benötigt wird, dafür aber extreme Geschwindigkeit beim Shooting und vor allem natürliche Ergebnisse. Eine klare Kaufempfehlung von unserer Seite!!

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Canon Foto Neuheiten 2011 – Erscheinungen verschoben

Wie vor einigen Tagen durch eine japanisch Verlautbarung bekanntgegeben wurde ist auch Canon von dem Erdbeben in Japan betroffen. Ein Werk in Utsonomiya ist besonders schwer beschädigt, dadurch verzögern sich nicht nur die Auslieferungen der neuen EF und Teleobjektive. Da auch viele Zulieferer in Japan von der Erdbeben betroffen sind dürfte es auch in den nächsten Wochen und Monaten weiterhin zu Lieferschwierigkeiten kommen. Diese werden nicht nur die neuen Objektive sondern auch viele Eos Kameramodelle betreffen.

NACHTRAG, 11.04.2011

Die langfristigen Folgen scheinen doch mehr Firmen zu betreffen als zunächst vermutet wurde. Nach aktuellen Berichten und vielen Einzelmeldugen zeigt sich, dass fast alle namhaften Firmen in einem gewissen Umfang betroffen sind viele Unternehmen die Produktion sogar vollständig gestoppt haben. Canon war eine der ersten Firmen die einen Schadensbericht veröffentlich hatten (13. März 2011). Mitlerweile ist klar, dass nicht nur Utsunomiya und Fukushima betroffen sind, ganze 3 Werke von Canon und ganze 5 Tochtergesellschaften in Japan sind vom Erdbeben stark betroffen.

Auch Nikon hat inzwischen einen Schadensbericht zur aktuellen Situation in vielen Werken veröffentlich. Genaue Zahlen liegen natürlich noch nirgendwo vor. Klar ist nur, noch immer stoppt an vielen Stellen die Produktion und noch immer wird der genaue Umfang der Schäden ermittelt. Dies nur die Meldungen aus den bekannten Fotobereichen. Viele japanische Unternehmen sind betroffen. Das könnte mehr als einen Engpass bei den Lieferungen aus Japan in diesem Jahr bedeuten.

Glücklich, wer schon eine 5D Mark II hat. Für eine Mark III war es sowieso noch nicht an der Zeit, auch wenn einige Foren davon bereits geträumt haben.  Canon spricht zwar offiziell von einigen Wochen Verzögerung, wir alle ahnen jedoch, dass das Thema noch nicht beendet ist. Wirklich große Dinge werden wir 2011 nicht erwarten können und evtl. lohnt sich das auch nicht mehr so richtig denn wir alle stehen kurz vor einem Quantensprung bei den Sensoren (siehe IPhone). Mit großem Eifer arbeiten alle Hersteller an gleicher Technik (nanoskopische Oberflächen die aus Quatenpunkten in der größe eines Nanometers bestehen) im großen Format. 3-4x so leistungsstark wäre ein Vollformatsensor in einer Canon 5D Mark III. Leider wir das 2011 noch nichts.

2012 dürfte das schon eher klappen und darum lohnt bei allem was es nun sowieso noch an Schwierigkeiten in Japan für Hersteller und  Zulieferer gibt jetzt die Einführung einer neuen Kamera mit alter Sensortechnik nicht wirklich. Kauft 2011 gute Objektive und spart für 2012.

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Reportage Mission-X der ESA

Hätte ich im Alter von 12 Jahren die Chance gehabt an einer Astronautenveranstaltung im europäischen Raumfahrtzentrum der ESA (Europan Space Agency) teilnehmen können, eine Raumfahrtkapsel im Wert von ca 350.000.000 Euro nicht nur von innen zu sehen, sondern auch betreten zu dürfen, mit Astronauten der Esa und der Nasa zu sprechen und fände dieser schon längst perfekte Tag seinen Abschluß mit eine direkte Videokonferenz nur für mich, direkt zur internationalen Raumstation ISS, bei dem ich mich mit dem Kommandanten der ISS Paolo Nasepoli unterhalten kann …. ich wäre alleine an den Gedanken eines solchen Erlebnisses als 12jähriger aus dem Zustand der Hyperventilation nicht mehr herausgekommen. Das ist heute dann doch etwas anders. Bei der Reportage der Mission X konnten wir einige Schulklassen bei diesen Esa Events begleiten. Der eine oder andere Lehrer war (berechtigter Weise) von dem Erlebnis im Raumfahrzentrum mehr beeindruckt als die Kinder.

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Fotografie und Fotodesign von Erik Johar

Diese Arbeiten sollten Sie sich unbedingt ansehen! Fotografie und Fotodesign mit Erik Johar aus Schweden. Surrealismus mit neuen Fotowelten und sehr beeindruckende Fotodesign Arbeiten. Erik Johar zeigt auf seiner Webseite www.alltellringed.com einige Bildbeispiele. Das inspiriert und motiviert. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit für einen Ausflug auf seine Webseite.

Fotodesign, Erik Johar

Photography by Erik Johar, Sweden http://www.alltellringed.com

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Lee Filter 205 für farbigen Business Look

Die Vorzüge mit unterschiedlichen Farben zu gestalten werden oft vergessen. Ein Blitzgerät erzeugt eine dem Tageslicht ähnliche Farbtemperatur von 5400 K. Bezieht man das Umgebungslicht bei Aufnahmen am Tag mit ein,  kann man durch eine Änderung der Lichtfarbe am Blitzgerät auch Einfluss auf das vorhandene Tageslicht nehmen

5400 K (Standard Blitz ohne Folie) entsprechen auch dem Tageslicht zur Mittagszeit. Möchte man das Tageslicht nun farblich verändern, ist dies über eine Veränderung des Weißabgleichs möglich und der Verwendung einer orangefarbigen Folie (beispielsweise Lee Filter 205) auf dem Blitzgerät. Wird der Weißabgleich nun auf den Wert der Folie angepasst (warmes Kunstlicht mit ca. 3800 K) erscheint das Tageslicht im Hintergrund kühler und wirkt sogar bläulich.

Ein Flur mit weißen Wänden und einer Glastür genügte für diese Aufnahmen. Der Kunde hatte ein vorgegebenes Farbkonzept und wünschte sich diesen Look für die Aufnahmen diesen blauen Stil in den eigenen Büroräumen.

 

lee filter 205

Der Filter auf dem Blitz erzeugt ein warmes Licht mit 3800 K - das Tageslicht im Raum ist unverändert

Das gleiche Bild mit dem Weißabgleich auf Warmlicht – 3800k
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