Zomm Objektive, so popullär die flexiblen Wechselobjektive sind, so hinderlich können sie jedoch bei bestimmten Anwendungen sein. Neben dem Faktor, das Zoomobjektive den Fotografen träge werden lassen und durch die fehlende Bewegung neue Möglichkeiten sich dem Fotografen nicht erschließen lenken Sie auch von anderen Dingen ab. Darum ist auch gerade für Anfänger nicht hilfreich mit diesen Objektiven zu fotografieren. Einen fotografischen Blick kann man besser mit Festbrennweiten entwickeln.
Zudem sind Festbrennweiten bei Portraitaufnahmen sehr beliebt. Zum einen verhindert es, im Rausch des Shootings versehentlich mit der Brennweite aus dem Weitwinkelbereich zu fotografieren. Der Weitwinkelbereich ist für die Portraitfotografie absolut ungeeignet, da es starke Verzeichnungen gibt und niemand sich gerne mit einem leichten Mondgesicht sehen möchte. Es gibt hierfür spezielle Festbrennweiten, auch als Portraitobjektive bezeichnet. Oftmals sind diese nicht nur sehr Lichtstark, weiterhin sind sie perspektivisch verzerrungsfrei, haben eine brilliante Schärfe in der Bildmitte und liefern sehr natürliche Farb- und Hauttöne. Die Blenden sind hierbei auch so konstruiert, dass sie ein besonders angenehmes und weiches Bokeh zeigen.
Für DX Kameras empfiehlt sich eine Brennweite zwischen 70 und maximal 90mm. Bei Vollformatsensoren werden Brennweiten von 85mm, 105 und auch 135mm für die Portraitfotografie verwendet. Im Mittelformat gehen diese Brennweiten dann sogar bis 150mm. Und wer sich glücklich schätzen darf, mit einer Fachkamera im Grossformat zu fotografieren, für den sind 90mm Brennweite nur ein Weitwinkel, 150mm eine Normalbrennweite und Portraits bitte mit 300mm.
So gibt es je nach System also unterschiedliche Brennweiten, bei denen auch der Abstand zur Person für Portraitfotos ideal ist. Nicht zu nah und trotzdem in einer Entfernung die eine gute Komunikation ermöglicht. Diese Brennweiten sind sogenannte leichte Teleobjektive. Aufgrund der verringerten Schärfentiefe in diesem Brennweitenbereich kann die Person schön vom Vordergrund herausgelöst werden, dies wird zudem als verzerrungsfrei empfunden. Höhere Brennweiten sind zwar schick, für gute Portraitfotos jedoch etwas zu stark und die Aufnahmen wirken bei sehr hohen Brennweiten dann etwas zu flach für ein schönes Portrait.
Auch mit Normalobjektiven gelingen gute Portraiotofots, wichtig ist jedoch in jedem Fall 50mm Brennweite für die klassische Portraitfotografie nicht zu unterschreiten. Sicherlich, es kann auch sehr schön sein mit 35mm im Hochformat zu fotografieren und die Person dadurch etwas zu strecken, aber beim Portrait (Oberkörper/Brustfoto) bringt das nicht viel.
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