Digitales Bildrauschen im Griff

Bildrauschen sind grundsätzlich Störsignale die das eigentliche Bild überlagern. Die Photodioden des Bildsensors wandeln das einfallende Licht in ein elektronisches Signa. Die einzelnen Pixel und die unterschiedlichen Lichtmengen lassen dann verschiedene Farb- und Helligkeitswerte entstehen. Das Helligkeitsrauschen nennt man Luminanzrauschen und das Farbrauschen hierbei Chrominanzrauschen.

Hohe Iso Werte sind wichtig

aber Rauschen hat unterschiedliche Gesichter

Unser Auge hat sich schon an die „Digitalfotografie“ gewöhnt. Es ist noch nicht so lange her, da gehörte Bildrauschen zu einem Foto. Moderne Fotografen möchten aber alle Formen des Bildrauschens vermeiden. Wer es haben möchte, erzeugt es dann später „digital“ im Bildbearbeitungsprogramm.

Da vor allem bei hoher Empfindlichkeit die Fehler des Sensors zunehmen, finden sich das Farbrauschen in Form von großen Bildpunkten wieder. Viele störende Zufallssignale sind in Form dieser Farbwolken vorhanden. Das Luminanzrauschen hingegen erzeugt keine wolkenähnlischen Farbüberlagerungen, es erzeugt unregelmäßige Helligkeitsverteillungen. Eigentlich gibt es noch ein drittes Rauschen, das Dunkelrauschen. Es wird vom Sensor erzeugt, auch ohne das ein Lichtsignal verarbeitet wird. Es ist ähnlich dem Grundrauschen eines jeden Audiogerätes in Ihrer Stereoanlage. Alleine durch das Einschalten hören Sie – je nach Qualität der elektronischen Bauteile – bereits ein leises Rauschen aus den Lautsprechern. So verhält es sich auch mit dem Dunkelrauschen des Sensors. Allerdings rechnen die heutigen digitalen Kameras dieses Rauschen wieder heraus, da diese Störungen unabhängig vom einfallenden Licht sind, können sie auch leichter durch die Kameraelektronik entfernt werden und spielen keine Rolle mehr.

Was beinflusst das Bildrauschen?

Zum einen die Iso-Werte, denn es handelt sich um eine elektronische Verstärkung, die zwangsläufig irgendwann auf Grenzen stößt. Für eine gute Verstärkung und Signalverarbeitung benötigt man allerbeste Bauteile, was auch einen höheren Preis zur Folge hat. Weiterhin können größere Pixel mehr Licht aufnehmen als kleine. Daher haben größere Sensoren mit einer nicht so hohen Pixeldichte oft die besseren Karten beim Bildrauschen. Eine langeBelichtungsdauer erhöht das Bildrauschen ebenfalls, da nützt es nichts mit 100 Iso 60 Sekunden in die Nacht zu fotografieren. Denn der Sensor erwärmt sich sehr stark bei dieser Dauer und erzeugt auch dadurch mehr Rauschen als ein kalter Sensor.

Tipps gegen das Bildrauschen:
Wenn Sie schon mit hohen Iso-Werten arbeiten müssen, dann belichten Sie in jedem Fall hell. Sparen Sie nicht an der falschen Stelle. Machen Sie mit hohen Iso-Werten helle Bilder und reduzieren Sie dann lieber in einem späteren Schritt bei der Bildbearbeitung die Belichtung. Die Kamera nicht unnötig Wärme oder gar Sonnenlicht aussetzten. Eine kühle Kamera rauscht weniger. Wenn nichts geht, wandeln Sie das Foto in Schwarz-Weiß – am besten mit Nik Software silver efex – das Rauschen ist nicht nur leichter in den Griff zu bekommen, es ist dann sogar erwünscht und willkommen. Weiterhin gibt es natürlich Software für eine Rauschunterdrückung, Nik Dfine, Noise Ninja, Neat Image um nur einige zu nennen. Bevor Sie aber großzügig mit einer solchen Software das Bildrauschen reduzieren, nicht vergessen … die richtige Bildgröße ist auch entscheident. Wenn Sie das Bild auf beispielsweise 1980×1080 Pixel für HDTV reduzieren, reduziert sich auch das Bildrauschen. Die tatsächliche Pixelgröße wird in 95% aller Fälle sowieso nicht beibehalten, daher sollten Sie sich das Bild in der richtigen Skallierung noch einmal ansehen. Fast immer ist dann das Rauschen um ein vielfaches reduziert.

 

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