Fotografieren mit Canon vs. fotografieren mit Nikon

Was bei dem Wechsel der Kameras während eines Shootings ganz besonders auffällt, Canons Sucher ist dem der Nikon D700 weit überlegen. Nicht nur klarer, auch heller und mit einem Bildausschnitt von 98% kommt es einem fast schon trübe und Matt vor durch den Sucher der D700 zu schauen. Ich kenne auch die Kameras von Pentax, Olympus, Samsung und Sony. Die Nikonsucher sind leider das Schlußlicht. Liebe Nikonentwickler, wenn nötig verzichtet lieber auf den integrierten Blitz und gebt der Kamera einen Sucher, den sie auch verdient hat. Vielleicht wird es ja was mit einem der Nachfolger, der D800 oder D700s, anders. Das ihr es besser könnt sieht man ja an der D3s.

Der Auslöser der Nikon fühlt sich direkter an. Ich kann das hier nicht genau erklären, aber beim fotografieren mit der 5DII habe ich immer das Gefühl, etwas zu spät ausgelöst zu haben. So, als hätte die Kamera nicht wirklich exakt an dem Punkt ausgelöst den ich haben wollte, wie ich das von der Nikon her aber gewohnt bin. Nun gut, die Nikon D700 begleitet dafür aber auch ein wirklich mächtiger Spiegelschlag. Nicht nur lauter ist als bei Canon, sondern ein Peng, dass die Kamera auch stärker erschüttert. Das kann jeder in einem Fotoladen durch wechselndes Auslösen der Kameras einfach einmal mal selbst testen. Canon macht „sswwmgag und Nikon PONG. Eine Geschmacksache!

Wichtig ist zum einen, mit welchem System man als Fotograf gut in der Praxis arbeiten kann und dazu gehören mehrere Faktoren. Ich habe sehr lange im Internet rescherschiert und konnte in den USA einen Fotografen finden, der mit Nikon und Canon gleichzeitig fotografiert (so wie ich im Moment und vielleicht schon bald auch dauerhaft). Der Fotograf Neil van Niekerk wurde in Südafrika geboren, lebt in den USA und arbeitet vor allem als Portrait- und Hochzeitsfotograf. Viele seiner Ansichten kann ich sehr gut nachvollziehen und finde es für mich sehr interessant, dass ich nach meinen Erfahrungen die Bilder auf seiner Webseite sofort nach ihrer Herkunft bestimmen kann. Das dürfe dann für mich auch der Grund neben der Geschmacksache des Fotografen sein, nähmlich der Geschmack des Kunden und da glaube ich, dass man sich an Nikon igendwie satt sehen kann. Dazu später aber noch mehr, wenn ich erste Rückmeldungen der Kunden habe.  

1 Kommentar

  • Peter says:

    Hallo Dirk,

    ich habe am Wochenende die 5D MarkII mit einem Nikon-Canon Objektivkonvertrer getestet, ich war erstaunt dass es funktioniert, allerdings ergibt das Scharfstellen ohne Schnittbild Indikator keine genauen Ergebnisse, oder man blendet eben ab! Dazu aber später mehr. Es sei nur erwähnt das der D700 Sucher nur 95% darstellt, jetzt mag man sagen das sind ja nur 3% weniger als bei der 5D Mark II die zeigt 98% an, ich empfinde es allerdings sehr Gewöhnungsbedürftig. Bin ich mit dem 100% der D300 sehr verwöhnt und kann jederzeit genau kalkulieren was aufgezeichnet wird oder nicht. Ein wenig Spielraum zu haben wie mit der 5D ist da schon ok, denn beim Bestellen von Fotos können die Fotos mit bis zu 3% beschnitten werden, was mit einem 1% Differenz fast dem Sucherbild der Canon entspricht.
    Ich bin gespannt auf Deine weiteren Erfahrungsberichte. Sobald ich einen DNG Konverter für die Canon Fotodatein habe, mein CS3 nimmt diese Datein leider nicht, diese versuchen auszuwerten und werde dann erneut zu Berichten!

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