Die Canon 1DX im Praxis Test – unser erster Eindruck

Wer den Kameravergleich zwischen Canon 5DII und 5DIII gemacht, stellt sich wirklich zu recht die Frage, brauche ich diese Kamera? Immerhin ist der Preis fast doppelt so hoch. Auch bei der 1DX könnte man sich diese Frage stellen.

Die 1DX kostet immerhin das doppelte einer 5DIII und wir können es schon an dieser Stelle sagen: „Die Canon 1DX ist den doppelten Preis wert!

Konnte uns auch der Traum von einer Erweiterung des Blendenumfangs (Dynamikumfang) nicht erfüllt werden, zeigt die Kamera mit gerade 18 Megapixeln nicht weniger, sondern mehr!

Die Canon 1DX bringt 1630 Linenpaare auf den Sensor. Das ist im Vergleich zur einer Nikon D800 mit über 2300 Linienpaaren zwar weit davon entfernt, die Canon 1DX bleibt aber bis Iso 3200 auf diesem Niveau und zeigt selbst bei 6400 noch kein erkennbares Bildrauschen, auch in der 100% Ansicht nicht.

Unfassbar!

Es bleibt aber wie gesagt bei den ca. 9,5 Blenden Dynamikumfang. Vielleicht bedarf es wie Fujifilm es macht einer anderen Technik, um mal über 10 oder gar 11 Blenden Umfang bei einem CMOS (Complementary Metal Oxide) Sensor zu gelangen. Wenn wir mit CCD (Charge Coupled Device) Sensoren fotografieren, ist für uns ein Blendenumfang von über 12 normal. Vergleicht man dann die Bilder mit denen einer Canon 5DII, III oder die 1DX ist, unabhängig von der Auflösung, das Ergebnis am Monitor enttäuschend.

Dies fällt uns auch, bzw. gerade im Bereich der Portraitfotografie immer wieder auf. Die CCD Sensoren einfach die „Nase“ vorne haben. Es bleibt also dabei:

Qualität hat ihren Preis !

 

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