Hotelfotografie

Die Hotelfotografie ist in den letzten Monaten ein fester Bestandteil unserer Werbeaufnahmen geworden. Wie wir nun immer wieder feststellen mußten, wird gerade auf dem Gebiet der Hotelfotografie leider noch immer sehr viel Falsch gemacht. In Bruchteilen von Sekunden entscheiden die ersten Bilder auf einer Webseite über Zu- oder Abneigung. Weniger zeigen und mehr mit den Bildern sagen und gleichzeitig eine saubere fotografische Arbeit erstellen. Gerade aus “handwerklicher Sicht” wird oft mit den falschen Werkzeug gearbeitet. Da wird falsch geblitzt und es werden falsche Objektive für diese Form der Fotografie verwendet. Ohne Fachobjektive ist die natürliche Darstellung eines Hotelzimmers einfach nicht möglich. Auf engem Raum sollten lieber viele Einzelbilder zu einem montiert werden (Nodelpunktadapter verwenden) und nicht extreme Weitwinkelobjektive eingesetzt werden. Zur Fotoausrüstung eines Hotelfotografen gehört zudem auch so etwas wie ein Bügeleisen, Folien in Fenstergröße, Koffer und Kleidungsstücke, Dinge die für die Bildaussage wichtig sind.

Die ganze Die Tücke liegt bei der Hotelfotografie im Detail und auch den Vorbereitungen. Wenn das Hotel diese Aufnahmen nicht mit aller Kraft unterstützt, geht manchmal viel Zeit verloren.  Für dieses Jahr sind nun noch einige Aufnahmen in Köln und Düsseldorf geplant. Wir möchten bei den nächsten Hotelshootings einige Podcasts zu dem Thema der Hotelfotografie erstellen und werden diese Videobeiträge dann spätestens im Januar 2012 zeigen. Leider konnte wir zu diesem Thema keine Literatur finden, gerne hätten wir für die Hotelfotografie eine Buchempfehlung ausgesprochen. Bleibt nur der Hinweis, Hotelfotografie ist ein Mix aus Architektur, Interieur, Produkt, und Portraitfotografie. Ähnlich wie bei der Business- bzw. Unternehmensfotografie.

Neben den neuen Beiträgen planen wir fürFrühjahr 2012 eine spezielle Internetpräsenz auf dem Gebiet der Hotel-Fotografie. Dieses Fachgebiet ist sehr umfassend, eine spezielle Webeite zu diesem Thema ist sicherlich der richtige Weg. Hier einige kleine Eindrücke unserer letzten Hotelaufnahmen in Köln und ein Fotoauftrag für eine Hotelanlage in Italien. Bilder die vor 2 Wochen entstanden sind:

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Fotoreise nach Nepal, Erlebnistour am Himalaya

2012 wird die Fotoreise uns nach Nepal führen. Das Land am Himalya bietet mehr als 1001 Motive. Hier finden Sie mehr zu dieser Asien Fotoreise . Diese Reise wird nicht nur Ihre fotografischer Sicht verändern. Es wird laut, schmutzig, anstrengend, alles andere als ein Luxusurlaub und absolut unvergesslich!!!

nepalreise 2012

Thuringia-travel ist Ihr erfahrener Reiseveranstalter bei dieser Tour und Holger Riedel ist Reisebegleiter, auf seiner Webseite finden Sie näher Informationen zu dieser einzigartigen Reise. In Nepal betreut Sie ist Sudama Karki, der deutschsprachige Reiseveranstalter ist Trekkingerfahren, in Nepal geboren und lebt in Kathmandu. Weiter Informationen zu dieser einzigartigen Fotoreise im März 2012 finden Sie auf der Webseite des Reiseveranstalters. Die Teilnehmerzahl ist stark begrenzt. Wir werden die Reise wied fotografisch in Form eines Workshops begleiten.  Unzählige Motive findne Sie auf dieser Fotoreise. Bilder, Eindrücke und eine Reise die Sie nicht mehr vergessen.

nepal erlebnistour 2012

Hier eine kleine Galerie mit Eindrücken der letzten Reise. Für eine größere Darstellungen der Aufnahmen klicken Sie bitte einfach auf eines der Bilder.

 

 

 

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Professionelles Make up und Retusche

Im Zeitraffer zeigt sich ganz besonders die Wandlung. Ohne Visagistin und ein entsprechendes know how bei der Bildbearbeitung ist ein derartig perfektes Ergebnis nicht zu erziehlen. Besonders anschaulich wird die “Verwandlung” hier im Zeitraffer gezeigt:

Ansehen hier bei Youtube:

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TTL und TTLE Funk für Canon EX oder Nikon SB Blitze

Drahtlose Verbindungen sind ja bei Canon und Nikon ohne Hilfsmittel möglich. Die in den Blitzgeräten vorhandene Technik ermöglicht dies zwar, ist aber leider nur mit dem Infarot System möglich. Das bringt dann in der Praxis nicht immer eine reibungslose Übertragung mit sich. Nicht nur bei größeren Entfernungen, auch im Freien und immer dann wenn kein “Sichtkontakt” mit dem Blitz möglich ist wird Infarot zum Problem.

Im Grunde wird es immer dann schwer, wenn es wirklich interessant wird mit ohne Kabel zu blitzen. Eine Lösung bietet die Firma Pocket Wizard an. Hier wird alles übertragen was die Blitze von Nikon oder Canon für eine Steuerung mit TTL benötigen. So kann vom Masterblitz, bzw. der Kamera die Steuerung vieler Systemblitze erfolgen.

Pocket Wizards sind mehr als Standard wenn es professionelles Blitzen geht.

Der FlexTT5 arbeit als Transmitter und als Receiver (Sender und Empfänger). Preislich sind die Geräte nicht gerade ein Schnäppchen, wer aber mehr als eine reine Auslösung der Blitze haben möchte und nicht immer hin und her laufen will um die Blitzleistungen richtig einzustellen hat keine Alternative. Zudem sei bemerkt, jeder Euro ist sehr gut angelegt, nach unserem Test zweifelte niemand von uns an der Richtigkeit dieser Anschaffung.

Die Verarbeitung könnte zwar etwas hochwertiger sein, ist aber im Vergleich zu anderen Anbietern (nur Mittenkontakt Funk kein TTL bzw. TTLE möglich) sehr gut. Die neuen Canon 580 EX Blitze passen nicht so 100% auf den Kontakt, das könnte etwas besser sitzen, aber wir wollen hier nicht an jedem kleinen Detail hängen bleiben.

Der FlexTT5 bietet viele Einstellmöglichkeiten, das Handbuch gibt es auf der englischspachigen Homepage als Download. Die Grundeinstellungen für den Betrieb werden am PC eingerichtet, wozu eine Verbindung mit USB hergestellt wird.  Klappt alles prima, Software funktionierte und wir kamen gut klar. Mittels eines Schiebereglers mit 3 Positionen (C1, C2 und aus) wählt man das Einstellungs-Set direkt am Pocket Wizard Sender aus. Dieser Schalter entspricht den 3 vorwählbaren Gruppen im TTL-Modus.

Die Funkleistung ist unglaublich hoch. Auch im nahegelegenen Wald konnten wir Tests machen, bis zu 100m haben wir ohne Schwierigkeiten umsetzten können.

Jede Auslösung sitzt und was für ein Vorteil es ist, von der Kamera oder dem Masterblitz auf der Kamera alle andere Blitzgeräte steuern zu können, selbst wenn diese außerhalb des Gebäudes stehen oder hinter einem Blumentopf versteckt sind, muß bestimmt nicht näher erleutert werden. Wer mit Funk blitzen will und das richtig, muß vom Infarot weg und brauch entweder einen einfachen Mittenkontakt Blitzauslöser (verschiedene Anbieter von 30-150,- Euro) oder spart sich Streß und Lauferei mit der einmaligen Anschaffungen eines solchen Systems. Das ist nicht billig, wird aber in der Praxis von unschätzbarem Wert sein. Wie sonst kann es sein, dass es fast keine gebrauchten Geräte zu finden gibt. Wer Pocket Wizard gekauft hat, gibt es nicht mehr her.

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Studiolicht, Softbox, Schirm und Beautydish Vergleichstest

Durch die guten Ergebnisse der LED-Flächenleuchte haben wir noch einmal einen kleinen Portraitfototest gemacht. Jeder Lichtformer erfüllt seinen Zweck: Schirm, Durchlichtschirm, Beautydish, Softbox, Dauerlicht, Diffussor usw.  Wer macht was?

Den Vergleichstest machen wir nur für den Portraitbereich. Es wird immer Anwendungen geben wo ein wirklich großer Schirm das einzig richtige ist und ebenso immer Anwendungen wo eine Softbox benötigt wird. Wir sind die Unterschiede nun bei einer Portraitaufnahme? Zu den Ergebnissen:



Das Ergebnis zeigt die Unterschiede wie wir finden sehr gut. Einen kleinen Unterschied gibt es bei den Fotos mit der LED Leuchte. Das Dauerlicht erzeugt nicht die gleiche Helligkeit wie die Blitzgeräte. Die Isozahl mußte für die gleiche Blende von 200 auf 400 erhöht werden. Dadurch ist der Hintergrund bei diesen Aufnahmen heller. Das Dauerlicht liegt bei fast 5800 K und wir verwenden für einen etwas wärmeren Ton die Lee Filterfolie 205. Durch die wärmere Lichtfarbe der LED Leuchte mit Filter ist das Shooting für das Modell nicht nur angenehmer, das Tageslicht wird durch den Weißabgleich bei etwa 4200  kühler was Haut immer gut in Szene setzt.

Die Flächenleuchte hat uns durch ihre sehr weiche und gleichmäßige Ausleuchtung begeistert und wirkt in diesem Vergleich der Lichtformer am natürlichsten. Zudem ist ein Shooting mit Dauerlicht um ein vielfaches einfacher, der Fotograf bekommt das was er im Sucher sieht.

Welches Licht gefällt Euch für diese Portraits am besten?

 

 

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Dauerlicht Test mit LED Flächenleuchte

Heute geht es um den praktischen Einsatz einer LED-Flächenleuchte. Bisher haben wir im Bereich Dauerlicht nur mit Quartzleuchten und Tageslichtlampen (E27 Lampenfassung) gearbeitet. Mit 4x30Watt haben wir beispielsweise etwa die gleiche Lichtleistung wie bei herkömmlichen 500 Watt Brennern erzielt und waren mit den Tageslichtlampen schon sehr zufrieden.

Nachteil, das ist alles eine sehr empfindliche Angelegenheit. Wer häufig auf- und abbauen muß, dem wird es so ergangen sein wie uns. 1-2 Lampen gehen monatlich mindestens kaputt. Neben größter Vorsicht beim Umgang mit den Lampen muß noch etwas bedacht werden: STROM. Denn 4×30 Watt und oft mehr versorgt niemand mit einem Akku.

Die von uns getestete Flächenleuchte liefert bei gerade 36 Watt ganz 5900 LUX, erzeugt von  100 weißen LEDs. So eine Leistung versorgt sich auch ohne Steckdose und Kabel. In der Praxis für uns ein riesiger Vorteil. Darum findet sich auf der Rückseite ein Sony V-Lock Anschluss, auch V-Mount genannt. Dieser Anschluss wird im professionellen Broadcastbereich von vielen Herstellern für unterschiedlichste Geräte benutzt und ist daher bei Film- und Fernsehprofis schon fast Standard.

Die Farbtemperatur der LEDs beträgt 5600 K. Das ist etwas kühler als das Licht von Blitzanlagen. Mit einem der mitgelieferten Farbfiltern kann diese auf 3200 K (Warmlicht) reduziert werden. Ohne Graukarte würden wir jedoch den mitgelieferten Farbfilter nicht einsetzen, der Filter hat einen minimal erhöhten Grünanteil im Bild zur Folge. Wer jedoch mit ordentlichem Weißabgleich arbeitet oder im RAW Format fotografiert kann diese Anmerkung ignorieren.

Die LED-Leuchte ist sehr stabil verarbeitet. Gehäuse, Halterung, Abblendeklappen, Schalter und Regler auf der Rückseite hinterlassen insgesamt einen guten bis sehr guten Eindruck. Damit kann man arbeiten!

Die Ausleuchtung ist sehr gleichmäßig und bereits ohne den Einsatz eines Diffussors sehr viel weicher als wir dies erwartet hatten. Die Reichweite ist nicht sehr hoch. Nach etwa 2m ist die Lichtleistung von fast 6000 LUX auf unter 2000 LUX gefallen. Bedeutet, ran an den Mann! UND DAS GEHT SUPER. So ohne Kabel und mit dem Regler auf der Rückseite macht die Arbeit mit der Flächenleuchte wirklich Spaß.

Die CN 600 Flächenleuchte. Die Preise liegen zwischen 479,- und 599,- Euro

Also wenn schon, denn schon! Flächenleuchte inklusive Akku. Das geht zwar sehr ins Geld, Sony möchte beispielsweise für einen Akku mehr als die ganze Leuchte kostet und das Ladegerät muß ja ebenfalls noch angeschaft werden. Es gibt aber viele günstigere Hersteller deren Leistung für den Fotobereich sicherlich genügt. Akkus kosten dann zwischen 200 und 300 Euro und ein Ladegerät gibt es für knapp 200,- Euro. Flächenleuchte, Akku(s) und Ladegerät macht zusammen um die 1000,- Euro. “Lohnt sich das”? Für immer und überall sofort weiches Licht – JA!

Max und Alex waren die ersten Testpersonen. Aufnahmen mit einem 50mm Objektiv bei Blende 4 und 1/80 Sekunde und Iso400. Das erste Bild ohne LED, dann mit Diffussor (weniger Lichtleistung und darum 1/60)  und anschließend ohne Diffussor.

LED Leuchte einschalten, Dimmer aufdrehen und los gehts
Die LED Leuchte bei 5600 K mit Diffussor – Abstand 2m
LED Flaechenleuchte im Praxis Test
Nun die volle Leistung, ohne den Diffussor – Abstand 2m

Jetzt wollte ich es wissen. Akku drauf und raus. Volle Mittagssonne. Belichtung 1/640 sek bei 100 Iso. Ohne Blitz, nur mit der Flächenleuchte auf voller Leistung. Abstand nun aber auf ca. 1,20 reduziert. Alles was geht:

LED bei einem Outdoorshooting
In der vollen Mittagssonne mit Blende 4 und  1/640 Sekunde – Abstand 1,20m

Das ist natürlich wirklich an der Grenze des Guten, aber wie man sieht machbar.

2 Tage später konnten wir die neue Flächenleuchte bei einem Shooting im Marienkrankenhaus in Koblenz einsetzen. Nach einigen Testaufnahmen und verschiedenen Blitzgeräden haben wir uns dann wegen der extremen Geschwindigkeit beim Shooting für die LED Leuchte entschieden, zusammen mit einem Farbfilter von Lee.

Besonders der Lee Filter 205 eignet sich für diese Flächenleuchte sehr gut und bringt auch die richtigen Farben. Kombiniert mit dieser LED ergibt das etwa 4200 K. Tageslichteinfall wirkt dann etwas bläulich und bei High Key Aufnahmen ergibt das den gewünschten Look für diesen Stil.

Der erste Einsatz dieser wirklich simplen LED Leuchte hat uns überzeugt. Licht da wo man es braucht, ohne Kabel und los. Der von uns gekaufte Akku lieferte bei voller Leistung ohne Unterbrechung ganze 5,5 Stunden Dauerlicht. Der Akku ist nicht günstig, die Investition lohnt sich aber. WENN SCHON, DENN SCHON! Für diese Art der Fotografie kein Cosmopolitan Hochglanz, was auch nicht benötigt wird, dafür aber extreme Geschwindigkeit beim Shooting und vor allem natürliche Ergebnisse. Eine klare Kaufempfehlung von unserer Seite!!

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