geschrieben am: Mittwoch, 30. Juni 2010 - 11:03 Uhr
Wer sein Notebook zwecks Vorführung und Betrachtung von Bildern oder der Steuerung der Kamera mit Canons Utility verwendet, wird von dieser neuen Möglichkeit begeistert sein. Die Möglichkeit einer WFT-Verbindung über den Browser ist schon längst durch die Software der Wireless Transmitter von Canon gegeben. Die auf der Card gespeicherten Fotos können umgehend auf einem Notebook oder PC betrachtet werden. Dies geht natürlich auch mit anderen Geräten, die über einen Browser verfügen. Handlicher und im Zusammenspiel mit Fotos besser zu handhaben. Neu sind apps von anderen verschiedenen Anbietern für das iphone und das ipad. Diese unterstützen noch nicht die direkte ftp Verknüpfung, bieten jedoch schon jetzt erstaunliches und sind zudem für unterschiedliche Kameras geeignet.
Sehr beliebt ist das App von OnOne- Software, Camere Remote. Neben Liveview wird bei diesem ebenfalls die vollständige Steuerung der Kamera unterstützt. Die Daten können per Kabel (Kamera Kit von Mac erforderlich) oder über einen ftp-server an dem die Kamera angeschlossen ist übertragen werden. In unserem Fall verbinden wir das WFT-E4 II der Canon mit dem I-Pad über den Safari-Browser.
Beispiel, Shooting on Location: Nachdem erste Testfotos gemacht wurden und das Set eingestellt ist, gebe ich dem Kunden das I-Pad in die Hand. Jede Foto kann so unmittelbar nach der Aufnahme auf dem Display betrachtet und gemeinsam mit dem Kunden eine Vorauswahl am ipad getroffen werden. Komfortabler geht es nicht mehr. Die Kunden lieben es und es ist mit der Betrachtung an einem Notebook nicht zu vergleichen, bitte einfach selbst probieren und erleben.
Beispiel, Tagung: Eine feste Kamera mit 300m Teleobjektiv wird für das Rednerpult aufgebaut. Ich fotografiere mit einer zweiten Kamera verschiedenen Perspektiven im Saal und halte Eindrücke und Stimmungen fest. Über das i-Pad habe ich per Liveview den Redner immer im Blick und kann die Kamera auch von jedem Ort im Saal auslösen.
Beispiel, Sport: Schwierige Blickwinkel sind so viel leichter realisierbar. Beispielsweise eine 5DII über einen Basketballkorb zu positionieren und mit dem i-pad (geht wie gesagt auch mit dem i-phone) entspannt aus der Ferne auslösen. Die Steuerung der Canon beinhaltet auch die Kameraeinstellungen und den Schärfepunkt.
Beispiel, weit weit weg: Theoritisch kann über eine WFT-Server Verbindung die Kamera am anderen Ende der Welt stehen und der Fotograf in Venedig beim Abendessen den Sonnenaufgang in Neuseeland fotografieren fotografieren. Das ist Theorie? Nur zum Teil. Hier ein anschauliches Beispiel: Bob Croslin und Scott Audette trinken ein Bier und fotografieren dabei mit dem i-Pad.
Beispiel, Streetphotography: Eine Kamera kann wirklich gut in einer Sporttasche oder Plastiktüte verstaut werden. Die richtige Ausrichtung und die vollständige Kamerasteuerung werden über ein iphone oder ipad zu reinen Freude. Tasche oder Tüte platzieren und über das iPad alle Einstellungen inklusve Fokus vornehmen. Klick, auslösen, Bild kontrollieren, alles gut, Tüte nehmen weitergehen.
Weitere Anwendungsbeispiele gibt es bereits und sicherlich kommen in den nächsten Monaten noch weitere hinzu. OnOne-Software bietet das Camera Remotecontrol als app nun auch für die Steuerung von Nikon Kameras an. Für alle Besitzer eines Wirelesstransmitters wie beispielsweise dem WFT-E Serie ist unserer Meinung nach jedoch die Verbindung über wft (http:…ip-Nr.) die bessere Wahl. Wir sind sicher, apps wird es bald noch einige geben auf diesem Gebiet, bestimmt wird auch Canon bereits daran arbeiten, speziel für das i-Pad einen app zu schreiben. Vielleicht sogar ein EOS-Utility für das i-Pad.
Das IPad macht diese Art der Steuerung und Bildkontrolle sehr viel schicker, auch für die Kunden. So ist gerade für Berufsfotografen das i-pad eine wirklich tolle Sache. Viel Fotospaß, Viewer, zusätzlicher LCD-Bildschirm und eine schicke Bildpräsentation beim Kunden die nicht erst hochgefahren werden muß und problemlos in jede Fototasche passt.
Auch eine Idee oder schon etwas in die Praxis umgesetzt? Welche Erfahrungen habt Ihr mit Apps gemacht, gibt es Tipps oder bereits einige Einsatzbeispiele?
geschrieben am: Mittwoch, 23. Juni 2010 - 02:36 Uhr
Die neuen Nano-Sensoren sind kein Traum mehr, sie wurden entwickelt und sind, wenn auch in kleiner Form, bereitsa auf dem Markt. Die Technik kommt nicht, sie ist schon da! Es ist ein großer Schritt nach Vorne und schon jetzt wird klar, bei einer DSLR eingesetzt dürfte diese neue Entwicklung einen kleinen Quantensprung auf dem DSLR Markt auslösen, ähnlich wie Canons EOS1 die bereits 2003 mit fast 11 Megapixeln glänzte.
4-5x so leistungsstark und lichtempfindlich sind die neuen Sensoren mit nanoskopischer Oberfläche, die aus Quantenpunkten von der Größe eines Nanometers bestehen. Unvorstellbar, was ein solcher Sensor in einer Vollformatkamera leisten könnte/kann. Das Canon mit der EOS1 MarkV diesen Quantensprung als erstes auf den Markt birngt ist eigentlich keine Vermutung mehr, die einzige Frage ist, wann wird die Mark-V erscheinen? 2011 oder, wie es gemunkelt wird, doch noch 2010. Als Sensation auf der Photokina 2010 erstmalig vorgestellt.
Damit wäre der augenblickliche Vorsprung von Nikon mit der D3s (high ISO und hohe Geschwindigkeit für Events, Sport- und Pressefotografen) wieder dahin und Canon könnte erneut seinen Vorsprung bezüglich des Marktanteils ausbauen.
Profis aus dem Bereich der Portraitfotografie warten voller Sehnsucht auf die EOS1 Mark IVs und freuen sich schon jetzt auf diese Neuerung bei der Photokina 2010, vom 21.-26.09.2010 in Köln. Es wird spannend, wenn Canon das hinbekommt arbeiten wir alle bald mit ca. 30 Megapixeln und 3-4x so hohen Iso-Werten. Von dieser neuen Entwicklung würden nicht nur die Available-Fotografen profitieren. Ganz ehrlich, wer von uns würde nicht gerne lupenreine Bilder mit 12800 iso machen, ohne den Einsatz einer Rauschunterdrückung.
Die Technik gibt es und diese Sensoren kommen, das ist klar. Nur wann? Canon, Nikon oder vielleicht freut sich der dritte im Bunde und Sony ist als erster im Ziel?
…. auf die Plätze fertig los!
geschrieben am: Dienstag, 15. Juni 2010 - 12:33 Uhr
Mit German Wings ging es 3 Tage nach Venedig. Der Flug war sehr günstig, 35 Euro. Eine Übernachtung in einem sehr romantischen Hotel fand ich für 69,- Euro mit Frühstück. Was brauch der Fotograf schon mehr. Die ersten Bilder machte ich bereits bei meiner Ankunft in der Nacht, gegen 0.00 h. Dummerweise habe ich mich verlaufen und brauchte fast 3 Stunden bis ich das Hotel gefunden hatte. Nun gut, so ergab es sich, dass ich Gelegenheit fand auch weniger bekannte Ecken in Venedig zu erkunden. Davon gibt es genug, Motive haufenweise. Venedig muß man wirklich erlebt haben!
Da ich immer wieder gefragt werde, hier die weniger wichtige Informationen zu den Aufnahmen in Venedig: Nikon D700, Nikkor AF-S 24-70 2.8, Festbrennweite Nikkor 50mm 1.8, Polarisationsfilter, Verlaufsfilter von Cookin, Stativ und Fernauslöser waren in meiner Tasche. Meine ca 10sekündige Bildbearbeitung je Foto beinhaltet, Belichtung, Kontrast … etwas Korrektur vielleicht bei der Sättigung und die Bearbeitung ist beendet. Ich achte immer darauf, bereits die Aufnahme den korrekten Ausschnitt zu wählen, Verlaufs- und Farbfilter, sowie der manuellen Weißabgleich helfen mir die Farben entpsrechend bei der Aufnahme zu gestalten. So sehe ich das gewünschte Ergebnis bereits vor Ort. HDR Aufnahmen vermeide ich bewußt, da diese bei dem hohen Dynamikumfang der D700 nicht nötig sind. Zeichnung ist in allen Bereichen vorhanden.
Die Nachtaufnahmen wurden teilweise mit bis zu 60 Sekunden belichtet. Eine Rauschunterdrückung war nicht erforderlich.
geschrieben am: Montag, 14. Juni 2010 - 10:53 Uhr
Venedig vertikal, die Anzahl der Motive dieser Stadt ist unerschöpflich und jedes Bildband das Sie kennen kann nur ein Auszug sein. Das Farbspiel dieser Stadt ist gerade zur goldenen Stunde und selbst in der dunkelsten Nacht einmalig. Durch die Spiegelungen im Wasser und die besondere Architektur Venedigs ergeben sich unzählige Möglichkeiten für wunderschöne Fotos dieser einzigartigen Stadt. Venecia, photography dreams come true.
Mehr als ein Stativ, Fernauslöser und die richtigen Einstellungen waren für diese Aufnahmen nicht nötig. Kamera Nikon D700 mit einem 24-79 2.8 Standardzoom. Das war es auch schon! Die Bildbearbeitung bestand nur aus etwas Weißabgleich, Kontrast und Sättigung. Trotz teilweise extremer Belichtungen mit über 30 Sekunden und dem einen oder anderen Foto bei Nacht mit hohen Iso-Werten war eine Rauschunterdrückung dank Nikons D700 bei keinem einzigen Bild nötig. Alles glatt wie ein Kinderpopo,
auch bei einer 100% Ansicht. Für eine größere Darstellung einfach ins Bild klicken.
geschrieben am: Uhr
Ein trüber und etwas nebliger Tag beginnt. Ganz wunderbar und geradezu perfekt für Fotos am Wasser. So beginnt mein Tag um 04.00 h, pünktlich zum Sonnenaufgang mit Stativ, Festbrennweite, Verlaufsfilter von Cookin und einem Fernauslöser am See. Nachdem eine geeignete Stelle gefunden ist, beginnt das Schauspiel. Innerhalb von 10 Minuten vollzog sich ein großartiges Wechselspiel der Farben ab. Die Wolkendecke riss auf, verdunkelte sich wieder, um am Ende den Sonnenstrahlen Platz zu schaffen. Die farbliche Veränderung wurde durch einen manuellen Weissabgleich in der Kamera direkt bei der Aufnahme erzeugt. Eine Bildbearbeitung erfolgte nicht, lediglich eine neue skalierung der Bilder wurde vorgenommen. Über 50 völlig unterschiedliche Aufnahmen sind so von der selben Position in kürzester Zeit entstanden. Eine abschließende Auswahl wurde noch nicht getroffen. Hier einige Beispiele der Serie für Kalendermotive “Morgenstimmung”.
Für eine Vergrößerung einfach in das Foto klicken.