geschrieben am: Freitag, 23. Juli 2010 - 11:16 Uhr
Am 23.07.2010 wurde das Leistungsangebot von Fotografenwelt in Köln erweitert. Wir freuen uns, mit dem Industriefotografen Heiko Marcher und dem Atelier “Weitblick” einen echten Spezialisten für den Bereich Industrie- und Werbefotografie begrüßen zu können. Heiko Marcher übernimmt ab sofort alle fotografischen Arbeiten auf dem Gebiet der Produktfotografie. Zu einem späteren Zeitpunkt werden wir zum Thema 3D Animationen weitere Arbeiten vorstellen. Heiko Marcher ist zudem für Design, Layout und Fotomonagen im Bereich Industrie verantwortlich.
geschrieben am: Dienstag, 20. Juli 2010 - 04:27 Uhr
Lohnt sich eine Blende mehr für den doppelten Preis? Diese Frage haben wir uns nach einigen Tagen mit unterschiedlichen Probeaufnahmen und Tests gestellt. Eine mehr als berechtigte Frage, denn immerhin ist der Preisunterschied erheblich. Für ein Canon 70-200 2.8 IS L II muß genau so viel auf den Tisch gelegt werden, wie für das gleiche Objektiv als 4.0 Version, eine 85mm 1.8 Festbrennweite und ein 100mm Makro 2.8 mit Bildstabilisator von Canon noch oben drauf. Oder für über 1000,- Euro gleich eine zweite Kamera kaufen, es gibt einige Möglichkeiten. Mit 1000,- Euro kann man schließlich noch einiges machen.
Wenn der Preisunterschied so groß ist, lohnt sich der dickere Brocken mit dem zudem auch mehr als doppelt so hohem Gewicht (satte 1,5 Kilo)?

Vorweg, das neue 2.8 70-200 von Canon ist dem Vorgäner in vielen Bereichen überlegen. Wir sparen uns die Vergleichsfotos mit dem Vorgänermodell, bei allen Blenden ist die Schärfe nicht nur in der Bildmitte höher, vor allem im Randbereich ist das IS II besser. Die Vignette konnte beim IIer weiter reduziert werden und der Bildstabilisator ist ebenfalls verbessert. Wer die 2.8 braucht sollte den Umstieg in keinem Fall scheuen, es lohnt sich!
Was uns jedoch schon in den ersten Tagen aufgefallen ist, die Farben gefallen vor allem bei Hauttönen nicht mehr so gut. Für unseren Geschmack (wir haben Testbilder mit Vorgänger, f4 Version und auch verschiedenen Festbrennweiten gemacht) ist der Rotanteil etwas zu hoch, zudem gibt es eine leichte Verlagerung in den Magentabereich hinein. Egal bei welchem Licht wir Portraits gemacht haben, die Ergebnisse waren immer so wie die beiden nachvolgenden Beispiele zeigen:

Links ist immer das Bild mit dem 2.8 zu sehen und rechts die Aufnahme mit dem günstigen 4.0. Keines unserer Canonobjektive zeigt die Farben so wie das 70-200 L IS II USM. Dies war für uns vor allem dann unangenehem, wenn im Wechsel mit anderen Objektiven fotografiert wurde. In Lightroom ist dieser kleine Rotstich natürlich schnell behoben, für eine Synchronisation des Weißabgleichs bei vielen unterschiedlichen Bildern ist das allerdings nichts und es dauert in Kombination mit anderen Canon Objektiven dann etwas länger, wenn man es genau nimmt und auf diese Details achtet. Wir haben viele Aufnahmen gemacht, das Ergebniss blieb immer gleich. 
Die Blende mehr ist für Profifotografen natürlich Pflicht und in der Praxis ist es schon ein großer Unterschied, ob in der Kirche mit 1/40sek, f4 bei iso 3200 oder mit 1/40sek, f2.8 bei dann nur noch iso 1600 fotografiert wird. Eine Blende mehr kann in diesen Situationen Gold wert sein und 1000,- Euro Aufpreis nehmen auch wir dafür gerne in Kauf. Wie steht es aber mit den Fotografen, die im Telebereich ungern mit so einer offenen Blende arbeiten, oder unter solch extremen Bedingungen selten oder sogar nie fotografieren?

70-200 2.8 L IS II

70-200 4.0 L IS
Wenn eine etwas stärkere Vignette beim 4.0 nicht stört, das können wir hier schon sagen, ist mit dem Canon 70-200 4.0 L IS USM besser bedient und dies nicht nur weil es günstiger ist. Das f4 Objektiv ist fast 800 Gramm leichter und lässt sich um einiges ruhiger und sicherer halten als das schwere 2.8 Objektiv. Um in der Bildmitte einen Schärfeunterschied zu sehen, bedarf es schon der 100% Ansicht und einem guten Auge, zum Bildrand wird das anders. Jedoch ist schon bei Blende 5.6 der Unterschied nicht mehr so groß. Die Originaldateien befinden sich hinter diesem Link als Zippdatei (90MB) mit allen Testfotos der beiden Objektive. Weitere Aufnahmen und die hier gezeigten Fotos befinden sich darin. Die bei photozone gezeigten Testergebnisse konnten wir nicht ganz nachvollziehen. Vielleicht zeigen unsere beiden Objektive den Qualitätsunterschied der beiden Modelle nicht so sehr, wie die Canonobbjektive die von Klaus Schroiff im Test verwendet wurden. Wir sind bei den verschiedenen Testaufnahmen zumindest sehr in grübeln gekommen.

Canon 70-200 2.8 ISII
Bleibt als FAZIT zu sagen:
Das Canon 70-200mm 1:4 L IS USM ist jeden einzelnen Euro wert, ein tolles Objektiv das eine tolle Abbildung und sogar die für uns ausgewogeneren Farben hat. Das Canon Telezoom 70-200mm 1:2.8 L ISII USM bringt noch eine Steigerung, die jedoch nur bei sehr genauer Betrachtung zu entdecken ist. Der Autofokus ist schneller, leiser und auch treffsicherer, ebenso ist der Bildstabilisator nicht nur sehr viel leiser, er leistet auch etwas mehr als im günstigeren Modell. Diese Dinge sind jedoch nicht doppelt so gut, wie der Preis vermuten lässt, sondern immer nur etwas besser.
Wem 100% mehr Gewicht und ein Aufpreis von über 1000,- Euro für eine gefühlt 5% bessere Bildqualität und eine Blende mehr wert ist, ist sicher ein Berufsfotograf und setzt eine solche Anschaffung sowieso von der Steuer ab.

70-200 4.0 L IS
Für alle semiprofessonellen Fotografen ist das günstigere Modell in jedem Fall kein Kompromiss, sondern 1. Wahl. Alle Umsteiger vom Vorgänger des Canon 70-200mm 1:2.8 L IS USM auf die neue II Version können sich freuen. Der Aufpreis für ein Nachfolgemodell hat sich selten so gelohnt wie in diesem Fall. Der Verbesserungen sind deutlich und ein Umstieg für jeden Berufsfotograf nur zu empfehlen. Zumindestist es ein Test im nächsten Fotogeschäft wert, aber vorsicht (Geld mitnehmen). Einige Händler haben spezielle Umsteigerangebote und nehmen das alte Objektiv gleich zurück.
Für alle die jetzt den Kopf schütteln: Natürlich geht in letzter Konsequenz nichts an einem Topobjektiv wie dem neuen 70-200 L IS II USM vorbei, wir geben es auch nicht mehr her, werden aber auch das f4 Objektiv behalten. Eine Blende mehr hat schon oft über Sie und Niederlage entschieden. Wer mit Fotografie sein Geld verdient, geht nur ungern einen Kompromiss ein und sollte es auch nicht. Wer das Geld für die 1,6 Kilo ausgiebt, bekommt auch viel. Wir bleiben jedoch dabei, für die hälfte des Geldes gibt es ein sensationelles Objektiv, dass mit dem großen Bruder oft mithalten kann.
geschrieben am: Mittwoch, 30. Juni 2010 - 11:03 Uhr
Wer sein Notebook zwecks Vorführung und Betrachtung von Bildern oder der Steuerung der Kamera mit Canons Utility verwendet, wird von dieser neuen Möglichkeit begeistert sein. Die Möglichkeit einer WFT-Verbindung über den Browser ist schon längst durch die Software der Wireless Transmitter von Canon gegeben. Die auf der Card gespeicherten Fotos können umgehend auf einem Notebook oder PC betrachtet werden. Dies geht natürlich auch mit anderen Geräten, die über einen Browser verfügen. Handlicher und im Zusammenspiel mit Fotos besser zu handhaben. Neu sind apps von anderen verschiedenen Anbietern für das iphone und das ipad. Diese unterstützen noch nicht die direkte ftp Verknüpfung, bieten jedoch schon jetzt erstaunliches und sind zudem für unterschiedliche Kameras geeignet.
Sehr beliebt ist das App von OnOne- Software, Camere Remote. Neben Liveview wird bei diesem ebenfalls die vollständige Steuerung der Kamera unterstützt. Die Daten können per Kabel (Kamera Kit von Mac erforderlich) oder über einen ftp-server an dem die Kamera angeschlossen ist übertragen werden. In unserem Fall verbinden wir das WFT-E4 II der Canon mit dem I-Pad über den Safari-Browser.
Beispiel, Shooting on Location: Nachdem erste Testfotos gemacht wurden und das Set eingestellt ist, gebe ich dem Kunden das I-Pad in die Hand. Jede Foto kann so unmittelbar nach der Aufnahme auf dem Display betrachtet und gemeinsam mit dem Kunden eine Vorauswahl am ipad getroffen werden. Komfortabler geht es nicht mehr. Die Kunden lieben es und es ist mit der Betrachtung an einem Notebook nicht zu vergleichen, bitte einfach selbst probieren und erleben.
Beispiel, Tagung: Eine feste Kamera mit 300m Teleobjektiv wird für das Rednerpult aufgebaut. Ich fotografiere mit einer zweiten Kamera verschiedenen Perspektiven im Saal und halte Eindrücke und Stimmungen fest. Über das i-Pad habe ich per Liveview den Redner immer im Blick und kann die Kamera auch von jedem Ort im Saal auslösen.
Beispiel, Sport: Schwierige Blickwinkel sind so viel leichter realisierbar. Beispielsweise eine 5DII über einen Basketballkorb zu positionieren und mit dem i-pad (geht wie gesagt auch mit dem i-phone) entspannt aus der Ferne auslösen. Die Steuerung der Canon beinhaltet auch die Kameraeinstellungen und den Schärfepunkt.
Beispiel, weit weit weg: Theoritisch kann über eine WFT-Server Verbindung die Kamera am anderen Ende der Welt stehen und der Fotograf in Venedig beim Abendessen den Sonnenaufgang in Neuseeland fotografieren fotografieren. Das ist Theorie? Nur zum Teil. Hier ein anschauliches Beispiel: Bob Croslin und Scott Audette trinken ein Bier und fotografieren dabei mit dem i-Pad.
Beispiel, Streetphotography: Eine Kamera kann wirklich gut in einer Sporttasche oder Plastiktüte verstaut werden. Die richtige Ausrichtung und die vollständige Kamerasteuerung werden über ein iphone oder ipad zu reinen Freude. Tasche oder Tüte platzieren und über das iPad alle Einstellungen inklusve Fokus vornehmen. Klick, auslösen, Bild kontrollieren, alles gut, Tüte nehmen weitergehen.
Weitere Anwendungsbeispiele gibt es bereits und sicherlich kommen in den nächsten Monaten noch weitere hinzu. OnOne-Software bietet das Camera Remotecontrol als app nun auch für die Steuerung von Nikon Kameras an. Für alle Besitzer eines Wirelesstransmitters wie beispielsweise dem WFT-E Serie ist unserer Meinung nach jedoch die Verbindung über wft (http:…ip-Nr.) die bessere Wahl. Wir sind sicher, apps wird es bald noch einige geben auf diesem Gebiet, bestimmt wird auch Canon bereits daran arbeiten, speziel für das i-Pad einen app zu schreiben. Vielleicht sogar ein EOS-Utility für das i-Pad.
Das IPad macht diese Art der Steuerung und Bildkontrolle sehr viel schicker, auch für die Kunden. So ist gerade für Berufsfotografen das i-pad eine wirklich tolle Sache. Viel Fotospaß, Viewer, zusätzlicher LCD-Bildschirm und eine schicke Bildpräsentation beim Kunden die nicht erst hochgefahren werden muß und problemlos in jede Fototasche passt.
Auch eine Idee oder schon etwas in die Praxis umgesetzt? Welche Erfahrungen habt Ihr mit Apps gemacht, gibt es Tipps oder bereits einige Einsatzbeispiele?
geschrieben am: Mittwoch, 23. Juni 2010 - 02:36 Uhr
Die neuen Nano-Sensoren sind kein Traum mehr, sie wurden entwickelt und sind, wenn auch in kleiner Form, bereitsa auf dem Markt. Die Technik kommt nicht, sie ist schon da! Es ist ein großer Schritt nach Vorne und schon jetzt wird klar, bei einer DSLR eingesetzt dürfte diese neue Entwicklung einen kleinen Quantensprung auf dem DSLR Markt auslösen, ähnlich wie Canons EOS1 die bereits 2003 mit fast 11 Megapixeln glänzte.
4-5x so leistungsstark und lichtempfindlich sind die neuen Sensoren mit nanoskopischer Oberfläche, die aus Quantenpunkten von der Größe eines Nanometers bestehen. Unvorstellbar, was ein solcher Sensor in einer Vollformatkamera leisten könnte/kann. Das Canon mit der EOS1 MarkV diesen Quantensprung als erstes auf den Markt birngt ist eigentlich keine Vermutung mehr, die einzige Frage ist, wann wird die Mark-V erscheinen? 2011 oder, wie es gemunkelt wird, doch noch 2010. Als Sensation auf der Photokina 2010 erstmalig vorgestellt.
Damit wäre der augenblickliche Vorsprung von Nikon mit der D3s (high ISO und hohe Geschwindigkeit für Events, Sport- und Pressefotografen) wieder dahin und Canon könnte erneut seinen Vorsprung bezüglich des Marktanteils ausbauen.
Profis aus dem Bereich der Portraitfotografie warten voller Sehnsucht auf die EOS1 Mark IVs und freuen sich schon jetzt auf diese Neuerung bei der Photokina 2010, vom 21.-26.09.2010 in Köln. Es wird spannend, wenn Canon das hinbekommt arbeiten wir alle bald mit ca. 30 Megapixeln und 3-4x so hohen Iso-Werten. Von dieser neuen Entwicklung würden nicht nur die Available-Fotografen profitieren. Ganz ehrlich, wer von uns würde nicht gerne lupenreine Bilder mit 12800 iso machen, ohne den Einsatz einer Rauschunterdrückung.
Die Technik gibt es und diese Sensoren kommen, das ist klar. Nur wann? Canon, Nikon oder vielleicht freut sich der dritte im Bunde und Sony ist als erster im Ziel?
…. auf die Plätze fertig los!
geschrieben am: Dienstag, 15. Juni 2010 - 12:33 Uhr
Mit German Wings ging es 3 Tage nach Venedig. Der Flug war sehr günstig, 35 Euro. Eine Übernachtung in einem sehr romantischen Hotel fand ich für 69,- Euro mit Frühstück. Was brauch der Fotograf schon mehr. Die ersten Bilder machte ich bereits bei meiner Ankunft in der Nacht, gegen 0.00 h. Dummerweise habe ich mich verlaufen und brauchte fast 3 Stunden bis ich das Hotel gefunden hatte. Nun gut, so ergab es sich, dass ich Gelegenheit fand auch weniger bekannte Ecken in Venedig zu erkunden. Davon gibt es genug, Motive haufenweise. Venedig muß man wirklich erlebt haben!
Da ich immer wieder gefragt werde, hier die weniger wichtige Informationen zu den Aufnahmen in Venedig: Nikon D700, Nikkor AF-S 24-70 2.8, Festbrennweite Nikkor 50mm 1.8, Polarisationsfilter, Verlaufsfilter von Cookin, Stativ und Fernauslöser waren in meiner Tasche. Meine ca 10sekündige Bildbearbeitung je Foto beinhaltet, Belichtung, Kontrast … etwas Korrektur vielleicht bei der Sättigung und die Bearbeitung ist beendet. Ich achte immer darauf, bereits die Aufnahme den korrekten Ausschnitt zu wählen, Verlaufs- und Farbfilter, sowie der manuellen Weißabgleich helfen mir die Farben entpsrechend bei der Aufnahme zu gestalten. So sehe ich das gewünschte Ergebnis bereits vor Ort. HDR Aufnahmen vermeide ich bewußt, da diese bei dem hohen Dynamikumfang der D700 nicht nötig sind. Zeichnung ist in allen Bereichen vorhanden.
Die Nachtaufnahmen wurden teilweise mit bis zu 60 Sekunden belichtet. Eine Rauschunterdrückung war nicht erforderlich.
geschrieben am: Montag, 14. Juni 2010 - 10:53 Uhr
Venedig vertikal, die Anzahl der Motive dieser Stadt ist unerschöpflich und jedes Bildband das Sie kennen kann nur ein Auszug sein. Das Farbspiel dieser Stadt ist gerade zur goldenen Stunde und selbst in der dunkelsten Nacht einmalig. Durch die Spiegelungen im Wasser und die besondere Architektur Venedigs ergeben sich unzählige Möglichkeiten für wunderschöne Fotos dieser einzigartigen Stadt. Venecia, photography dreams come true.
Mehr als ein Stativ, Fernauslöser und die richtigen Einstellungen waren für diese Aufnahmen nicht nötig. Kamera Nikon D700 mit einem 24-79 2.8 Standardzoom. Das war es auch schon! Die Bildbearbeitung bestand nur aus etwas Weißabgleich, Kontrast und Sättigung. Trotz teilweise extremer Belichtungen mit über 30 Sekunden und dem einen oder anderen Foto bei Nacht mit hohen Iso-Werten war eine Rauschunterdrückung dank Nikons D700 bei keinem einzigen Bild nötig. Alles glatt wie ein Kinderpopo,
auch bei einer 100% Ansicht. Für eine größere Darstellung einfach ins Bild klicken.
geschrieben am: Uhr
Ein trüber und etwas nebliger Tag beginnt. Ganz wunderbar und geradezu perfekt für Fotos am Wasser. So beginnt mein Tag um 04.00 h, pünktlich zum Sonnenaufgang mit Stativ, Festbrennweite, Verlaufsfilter von Cookin und einem Fernauslöser am See. Nachdem eine geeignete Stelle gefunden ist, beginnt das Schauspiel. Innerhalb von 10 Minuten vollzog sich ein großartiges Wechselspiel der Farben ab. Die Wolkendecke riss auf, verdunkelte sich wieder, um am Ende den Sonnenstrahlen Platz zu schaffen. Die farbliche Veränderung wurde durch einen manuellen Weissabgleich in der Kamera direkt bei der Aufnahme erzeugt. Eine Bildbearbeitung erfolgte nicht, lediglich eine neue skalierung der Bilder wurde vorgenommen. Über 50 völlig unterschiedliche Aufnahmen sind so von der selben Position in kürzester Zeit entstanden. Eine abschließende Auswahl wurde noch nicht getroffen. Hier einige Beispiele der Serie für Kalendermotive “Morgenstimmung”.
Für eine Vergrößerung einfach in das Foto klicken.
geschrieben am: Sonntag, 30. Mai 2010 - 08:32 Uhr
Als Fotograf erlebe ich wöchentlich viele standesamtliche Trauungen in Köln, Bonn, Düsseldorf und anderen Städten in ganz NRW, mit Schwerpunkt Ruhrgebiet. Es ist erstaunlich, welche Mitarbeiter teilweise von den Ämtern für Eheschließungen eingesetzt werden. Es gibt Standesbeamte die nicht nur ermüdent, sondern auch mit einer solch negativen Ausstrahlung vortragen, dass mir kein Grund einfallen könnte, warum gerade dieser Mitarbeiter die Eheschließungen durchführt.
Leider ist die Spanne sehr groß, von 5minütigen Trauungen ohne einen fehlerfreien Satz und für alle peinlichen Pausen, hin zu Standesbeamten die eine 20 minütige Geschichte zur Entstehung der Stadt oder dem Bau des historischen Rathauses monoton verlesen ohne dabei den Kopf zu heben.
Dann die Standesbeamten, die sich nicht nur einige Gedanken gemacht haben, sondern sich mit der gesamten Gestaltung der Trauung sehr viel Mühe geben.
Ganz weit vorne liegt das Standesamt in Köln, keine Frage. Wenn es auch Schwankungen gibt und die Trauungen unterschiedliche sind, in Köln ist es immer sehr locker, professionell und oft auch lustig. Klarer Favorit bei den schönsten Trauungen in NRW ist jedoch für mich keine Großstadt, sondern das Standesamt in Frechen. In den letzten 2 Jahren habe ich keine vergleichbare Trauung in einem Standesamt gesehen.
Das Trauzimmer ist sehr schön, großer Tisch, Spiegel, Deko, schönes Licht und Kerzen, die am Ende der Trauung ausgepusstet werden. Die Standesbeamtin, Frau Nolden, spricht alles frei. Eine kleine romantische Geschichte, etwas zum Alltag und zum lockern, hier und da auch ein lustiger Spruch. Alles im richtigen Verhältnis, der perfekten länge, dem richtigen Ton und der richtigen Lautstärke im rechten Moment.
Kompliment!
Frechen, Ihr seit für mich die Besten! Vielleicht gibt es weitere Erfahrungsberichte über standesamtliche Trauungen,
über Kommentare und Beiträge würde ich mich sehr freuen.
geschrieben am: Mittwoch, 26. Mai 2010 - 05:53 Uhr
Viel Zeit ist bereits vergangen und viele Kamerasysteme von Nikon, Canon, Hasselbald und Fujifilm wurden gekauft. Mal online in Shops und in anderen Fällen bei verschiedenen Fachhändlern, zunächst in der näheren Umgebung in Köln und später in ganz NRW. Da ich meine Erfahrungen in Köln, Bonn und Leverkusen besser nicht veröffentliche, beschränke ich mich auf die beiden besten Händler der letzten Jahre die wir gefunden haben. Ganz besonder empfehlen möchten wir:
FOTO-KOCH in 40212 Düsseldorf und
FOTO-ERHARDT in 49492 Westernkappeln
Beide haben nicht nur sehr gute Onlineshops mit teilweise unschlagbaren Preisen, Foto-Koch und Foto-Erhardt haben tolle Mitarbeiter! Wer auch immer in diesen beiden Fachgeschäften für die Einstellungen zuständig ist: GUT GEMACHT! Fachfragen werden schnell und kompetent beantwortet und beide Händler haben einen tollen Service. Ganz ehrlich, mal eben ein neuverpacktes Objektiv für 2400,- Euro aus dem Regal nehmen und dem Kunden für 2 Tage zum testen mitgeben, wo gibt es das? Beispielsweise bei Foto-Koch. Ein Ersatzteil kann man bestellen und der Kunde kann warten – oder auch einfach einer neuen Verpackung entnehmen und dem Kunden schon mal gleich im Laden mitgeben. Beispiele dieser Art haben wir viele. Ob telefonisch oder per E-Mail, es ist auch in Hochzeiten (Dezember) immer ein Mitarbeiter erreichbar und beide Händler antworten in über 90% alle Anfragen noch am selben Tag auf unsere E-Mails. Vielleicht schauen Sie mal vorbei – persönlich im online-Shop der beiden Fachhändler, die diese Bezeichnung wirklich zu Recht tragen.
geschrieben am: Sonntag, 02. Mai 2010 - 11:17 Uhr
Ein professionelles Portraitfoto ist fast immer eine 2-Licht-Lösung. Für ein gutes Portraitfoto ist es ebenso wichtig den Hintergrund gestalten zu können, zudem mag ichpersönlich sehr “Licht von hinten”, es ergeben sich dadurch sehr viele neue Möglichkeiten.
Weil das Thema des Hintergrundes gerne vernachlässigt wird, möchte ich in unserem Blog einige Beispielfotos zum Thema Licht für gute Portraitfotos einfügen die, wie ich finde, den Unterschied mit eingesetztem Hintergrundlicht gut zeigen können. Der Personen wurden jeweils mit Canon 580Ex an einem Beautydish mit 40cm Durchmesser fotografiert. Zuerst eine Aufnahme mit ausschließlich diesem Licht und gleich darauf mit einem weiteren Blitz im Hintergrund, dem Nikon SB600.
Glücklich ist, wer im Hintergrund so etwas wie eine undurchsichtige Glastüre hat, dann macht es besonders viel Freude hinter dieser Türe einfach einen zusätzlichen Blitz auszulösen. Eine blaue Farbfolie auf dem Hintergrundlbitz unterstützt die Wirkung einer schönen Hautfarbe.
Wie an diesem Bild zu sehen, es muß ja keine Wand oder Glastüre sein. Auch ein Fußboden kann damit interessanter gestaltet werden. Wie bei dem vorherigen Beispiel, der Blitz mit einer blauen Farbolie versehen und im Hintergrund (etwa 2,50m hinter der Person) gegen die Decke gerichtet, die Reflektion erhellte dann den Fußboden.
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