Grundregeln für bessere Fotos

1. Weniger ist mehr. Ein schlechtes Foto hat oftmals zu viele Informationen. Außerhalb der technischen Grundlagen ist dies fast immer der Grund für mittelmäßige bis schlechte Bilder. Durch zu viele Bildinformationen erreichen Sie keine klare Aussage und machen es dem Betrachter schwer. Bedenken Sie bei Ihren Aufnahmen, Überflüssiges entfernen und mit wenig eine Geschichte erzählen, dann wird aus dem Foto auch ein Bild.

2. Einfach ist gut. Machen Sie sich nicht zum Sklaven der eigenen Technik. Immer so wenig wie möglich. Damit schaffen Sie sich den Freiraum den Sie brauchen, in jeder Hinsicht. Wer sich mit 3,4 oder sogar mehr Lichtquellen  mit dazu gehörger Technik umgibt, wird ohne ein Fototeam nur sehr schwer oder etwas Glück ein gutes Ergebnis erzielen können. Machen Sie es einfach und verwenden Sie die gewonnene Zeit für einen gelassenen professionellen Workflow, neue Ideen und am Ende bestimmt auch ein paar Bilder mehr.

3. Gehen Sie ran! Das wird in so vielen Fällen unterschätzt. Gehen Sie nah an das Objekt heran. Einfach ausgedrückt: “Ist das Foto nix, warst Du zu weit weg!” Darüber können Sie jetzt schmunzeln und natürlich möchte ich mit einem solchen Satz auch provozieren, es liegt aber mehr Wahrheit darin als Sie vielleicht jetzt vermuten.

4. Bleiben Sie in Bewegung! Gewöhnen Sie sich nicht an Zoomobjektive. Festbrennweiten halten Sie in Bewegung, das ist SEHR WICHTIG! Und wenn sie glauben eine tolle Perspektive gefunden zu haben, begeistert an die Arbeit gehen, dann drehen Sie sich noch einmal um. Schauen Sie nicht nur rechts und links, schauen Sie auch hinter sich.

5. Wirkliche Künstler machen es. Nicht träumen und x-mal darüber nachdenken, Fotozeitschriften lesen oder von tollen Objektiven träumen. Ich glaube, Bill Gates hat es so ähnlich schon gesagt (oder war es Steve Jobs?), “echte Künstler liefern”. Nehmen Sie sich was Sie dafür brauchen, nicht nur beobachten sondern REGIE sein. Trauen Sie sich etwas, auch mal frech sein und vor allem täglich visuell sein, auch ohne Kamera in der Hand. Kurz, Ideen auch wirklich umsetzen – JETZT!

6. Das Effektlicht ist wichtiger als das Hauptlicht. Nicht nur an die tolle Ausleuchtung von Vorne denken. Diese Lichtquelle wird Ihr Bild nicht zu etwas Besonderen machen. Verwenden Sie beispielsweise daher mehr Zeit für die Einstellung des Lichts von hinten.

7. Herausforderungen schaffen die beste Arbeit. Das Sprichwort, man wächst mit seinen Aufgaben ist Ihnen sicherlich bekannt. Es ist auch zutreffend. Nehmen Sie sich für neue Aufgaben die Zeit die Sie benötigen, aber scheuen Sie in jedem Fall eine Herausforderung nicht, niemals!

8. Experten helfen Ihnen nicht. Blogs, Lehrer, Seminarleiter und Fachzeitschriften haben nicht die Antwort auf  Ihre Fragen. Gute Tipps sind immer Ideen oder Richtlinien.  Sie müssen Ihren Weg finden und sich kreativ mit der Fotografie auseinandersetzten. Das geht nicht in Blogs oder auf Workshops. Auch wenn mich jetzt viele dafür beschimpfen werden. Kreative, künstlerische Dinge sind nicht auf diese oder jene Weise erlernbar, sie können auch nicht kopiert werden. Sie selbst müssen die Antwort finden. Denn der Weg den Sie hierzu beschreiten müssen ist die Lösung und Ihr Weg zu besseren Fotos.

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Digital gegen Analog – Ein Fotovergleich

Wir schreiben das Jahr 2011, inzwischen kommt sogar Sony mit einer NEX-7 und 24 Megapixeln in die Handtasche und trotzdem fragen mich noch immer einige Kunden nach dem Unterschied zwischen analoger und digitaler Fotografie.

Dabei ist – bezogen auf die Bildqualität – dieses Thema doch schon seit fast 2 Jahren kein Thema mehr. Es gibt andere Faktoren wie beispielsweise das Verhalten eines analogen Films in extrem hellen und dunklen Bildbereichen und natürlich das “fühlen” eines guten Bildes, was jedoch mehr mit dem Umgang der Kamera zu tun hat als mit dem Digitalfoto, was einen Unterschied zwische digitaler und analoger Fotografie ausmacht.

Bezogen auf die Bildqualität und die Details bedarf es schon einer Großformatkamera um analog die Nase vorn zu haben. Obwohl nun auch dort so langsam die Luft dünn wird. Hierzu bereiten wir aktuell einen Bildvergleich vor, 5DII Vollformat gegen Sinar Großforma Fachkamera, den wir in Kürze hier zeigen.  Da dies aber nicht der Standard ist, hier ein sehr hilfreicher Link zu einem

Bildvergleich zwischen digitaler Kamera und analogem Film.

Dieser ist zwar nicht auf den neuesten Stand, was aber keinen Unterschied macht, denn bereits 2008 war es eigentlich keine Frage mehr, wo im Vollformat/Kleinbildfilm die bessere Bildqualität zu finden ist.

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Die richtige Bildaufteilung ist der goldener Schnitt?

Wie oft lesen wir immer wieder die gleichen Erklärung über die richtige Bildaufteilung und den goldenen Schnitt. Es ist wirkich erstaunlich, dass noch immer dieses Prinzip auf diese Weise erklärt wird und es auch niemanden zu geben scheint, der sich diesem Thema noch einmal verschreibt. Dabei sind doch auch Kamerahersteller und Softwareentwickler für Kameras immer wieder mit diesem Thema konfrontiert. JA, das war es jetzt? Der goldene Schnitt für alle Zeit – oder, gab es da nicht noch etwas: Die Fibonacci Spirale beispielsweise,  Werbefotografen ist dieses Prinzip ebenso ein Begriff, wie Mathematikern der Name Fibonacci.

Leonardo Fibonacci  war ein italienischer Mathematiker (1180-1250). Er erkannte die Gesetzmäßigkeiten des Wachstums der Pflanzen und erstellte aus seinen Beobachtungen ein “Konzept des Lebens”. Diese immer gleiche Muster hielt Fibonacci einer Zahlenreihe fest. 1 – 1 – 2 – 3 – 5 – 8 – 13 – 21 – 34 – 55 – 89 usw. Er legte mit dieser Zahlenreihe einen Grundstein und begründete darauf eine Spirale, der Spirale des goldenen Schnitts.

Diese natürliche Fibonacci Spirale verbindet die Zahlenwerte der Zahlensequenz mit einer Drehung von jeweils 90° Drehungen der zugehörigen Diagonalen. Das Rechteck des goldenen Schnitts besteht aus 4 gleichen Quadraten und einem Rechteck. Das Rechteck der Fibonacci-Spirale besteht aus 6 gleichen Quadraten. Bevor es all zu technisch wird, hier eine grafische Darstellung:

goldener schnitt - richtiger bildschnitt fibonacci

 

Der Fotograf Jake Garn hat das jetzt noch einmal in die Hand genommen und hat das Prinzip der Bildgestaltung sehr anschaulich erklärt. Das finden Sie in keinem Fachbuch und wird Ihnen auch kein Dozent so erklären, leider. Jake Rue legt selbst ebenfalls sehr viel Wert auf harmonisch arrangierte Bildmotive und sie sollten sich die absolut

gelungenen Bildbeispiele auf der Webseite des Fotografen Jake Garn ansehen.

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Sony NEX System und die neuen Objektive

Neuigkeiten aus der Sony NEX Schmiede. Die NEX-7 wartet nicht nur mit über 24 Megapixel auf, wie die das auch immer auf einen APS-C Sensor machen, mit fast 10 Bildern pro Sekunde und 50p bei FullHD Video, Toucscreen und Iso Werten bis 16.000 gibt es viel Neues. Im Oktober gibt es die lang ersehnten neuen ZEISS Brennweiten für das NEX System. 50mm 1.8 für unter 300,- Euro und das unserer Meinung nach absolute Traumobjektiv für die Sony NEX Kameras, das 24mm f1.8 von Zeiss. Der Preis eines so lichtstarken Weitwinkels ist natürlich von einem f1.8 50mm weit entfertn und liegt bei über 900,- Euro. Weiteres Zubehör, neue Systemblitze und andere interessante Dinge erwarten die Liebhaber dieses Senkrechtstartes. Auch wir sind von der sony NEX begeistert.

Den Vergleich zu großen Kameras muß sie nicht scheuen und mit der neuen 24Megapixel Kamera, 16.000 Iso und den neuen Zeiss Objektiven eine echte Alternative zu einer Leica M, die immerhin 5-6mal so teuer ist. Alles was es sonst noch so gibt, Sigma, Fujifil, Olympus Pen, Nikon CoolPix wird ab November aber mächtig zulegen müssen um mit Sony Schritt halten zu können.

Ob 24 Megapixel wirklich sein mußten für einen APS-C Sensor? Etwas mehr Dynamikumfang und vor allem eine bessere Bildqualität bei höheren Isowerten wäre unserer Meinung nach wünschenswerter gewesen, berücksichtig man das Einsatzgebiet einer solch extrem kompakten Kamera. Warum sich Sony so weit hinauslehnt und mit den ganz großen Auflösungen mithalten will, wissen wir nicht. Vielleicht weiß Sony auch mehr als wir und sorgt nur vor. Schöne neue Fotowelt!

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Hotelfotografie

Die Hotelfotografie ist in den letzten Monaten ein fester Bestandteil unserer Werbeaufnahmen geworden. Wie wir nun immer wieder feststellen mußten, wird gerade auf dem Gebiet der Hotelfotografie leider noch immer sehr viel Falsch gemacht. In Bruchteilen von Sekunden entscheiden die ersten Bilder auf einer Webseite über Zu- oder Abneigung. Weniger zeigen und mehr mit den Bildern sagen und gleichzeitig eine saubere fotografische Arbeit erstellen. Gerade aus “handwerklicher Sicht” wird oft mit den falschen Werkzeug gearbeitet. Da wird falsch geblitzt und es werden falsche Objektive für diese Form der Fotografie verwendet. Ohne Fachobjektive ist die natürliche Darstellung eines Hotelzimmers einfach nicht möglich. Auf engem Raum sollten lieber viele Einzelbilder zu einem montiert werden (Nodelpunktadapter verwenden) und nicht extreme Weitwinkelobjektive eingesetzt werden. Zur Fotoausrüstung eines Hotelfotografen gehört zudem auch so etwas wie ein Bügeleisen, Folien in Fenstergröße, Koffer und Kleidungsstücke, Dinge die für die Bildaussage wichtig sind.

Die ganze Die Tücke liegt bei der Hotelfotografie im Detail und auch den Vorbereitungen. Wenn das Hotel diese Aufnahmen nicht mit aller Kraft unterstützt, geht manchmal viel Zeit verloren.  Für dieses Jahr sind nun noch einige Aufnahmen in Köln und Düsseldorf geplant. Wir möchten bei den nächsten Hotelshootings einige Podcasts zu dem Thema der Hotelfotografie erstellen und werden diese Videobeiträge dann spätestens im Januar 2012 zeigen. Leider konnte wir zu diesem Thema keine Literatur finden, gerne hätten wir für die Hotelfotografie eine Buchempfehlung ausgesprochen. Bleibt nur der Hinweis, Hotelfotografie ist ein Mix aus Architektur, Interieur, Produkt, und Portraitfotografie. Ähnlich wie bei der Business- bzw. Unternehmensfotografie.

Neben den neuen Beiträgen planen wir fürFrühjahr 2012 eine spezielle Internetpräsenz auf dem Gebiet der Hotel-Fotografie. Dieses Fachgebiet ist sehr umfassend, eine spezielle Webeite zu diesem Thema ist sicherlich der richtige Weg. Hier einige kleine Eindrücke unserer letzten Hotelaufnahmen in Köln und ein Fotoauftrag für eine Hotelanlage in Italien. Bilder die vor 2 Wochen entstanden sind:

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